Reitweisenübergreifend

Denn wir reiten Lebewesen und nicht nur einen Reitstil!

 

Wer danach strebt, ein durchlässiges, entspanntes, motiviertes, feines und zuverlässiges Reitpferd zu haben,

kann nicht umhin, funktionale Haltung und Hilfengebung, Gefühl und Angemessenheit sowie die einzelnen aufeinander aufbauenden Übungen und Lektionen zu erlernen.

 

Dabei spielt es keine Rolle ob wir uns der klassischen Dressur, der Westernreitweise, der Freizeitreiterei, der Working Equitation / Doma Vaquera, der altkalifornischen / spanish-californischen Reitweise, der akademischen Reitkunst, usw. zugehörig fühlen. 

Es geht vielmehr um das Wohlbefinden und die Gesunderhaltung des Pferdes - mit einem Reiter auf seinem Rücken!

- und dessen entsprechenden Wünschen /Vorstellungen sowie Methoden zur "Zielerreichung".

 

Wir sind es jedem Pferd schuldig zuerst an uns selbst zu arbeiten, um uns eine Grundhaltung anzueignen in der wir es in seinen Bewegungen und Aktionen nicht stören oder gar behindern. Ist dies erfüllt können wir beginnen uns eine Haltung dahingehend weiter anzueignen, um unserem Pferd schließlich auf helfende Weise einen Weg zu weisen, wie es sich mit uns auf seinem Rücken bestmöglichst und gesunderhaltend weiterentwickeln / Formen kann und möchte. 

 

 

 

Grundausbildung

("Wie und Was" soll getan werden?)

Da das Pferd die ersten Aufgaben bereits ohne Reitgewicht ausführen kann

(Ausbildungsbereich Bodenschule = vorbereitung für die schwere Aufgabe als Reitpferd),

werden die ersten Ritte für das Pferd positiv und ohne zusätzlichen Stress belegt sein, was sehr motivierend wirkt.

 

Die weitere Grundausbildung unter dem Sattel umfasst:

Zäumungs,- Sattel,- Reiterakzeptanz, kennen lernen von Gebisseinwirkungen und Schenkelimpulsen, Stillstehen beim Auf- und Absitzen, Angehen und Anhalten, Rückwärts richten, Biegung und Stellung, alle Gangarten, einfache Vor- und Hinterhandkontrolle, Dehnungsübungen/Flexionen, Desensibilisierung und Sensibilisierung.

 

 

weiterführende Ausbildung

("In welcher Form" soll es getan werden?) 

 Hierbei gilt der Grundsatz, dass das Pferd sich nur selbst gymnastizieren kann, wenn unsere Hilfengebungen stimmen.

Vorraussetzungen hierfür sind z.B.: Losgelassenheit, Takt, Vertrauen und Akzeptanz der Hilfengebung.

 

Die weiterführende Ausbildung eines Reitpferdes umfasst in jeder Gangart:

(Konter-) Stellung und Biegung, Tempokontrolle / Schritte verlängern und verkürzen, Schulter- und Krupperherein/heraus, alle Seitengänge in verschiedensten Variationen, Aufrichtung, Versammlung, spezielle Manöver wie der Roll Back, Kurzkehrt, Galloppwechsel, Pirouette, Passage, usw.

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