Grundausbildung bis Hohe Schule

Die Reitkunst ist genauso wie das "Horsemanship" eine Lebenseinstellung

Die Reitkunst und das "Horsemanship" dienen dazu das ganze einzigartige Potential des Pferdes sowie des Reiters zu erreichen.
Die Philosophien sind uralt; sie sind in dem Sinne nicht nur irgendwelche eigenständigen Ausbildungssystheme sondern beziehen sich auf die innere Haltung zum Pferd, wie ich dem Pferd gegenübertrete und wie ich es daraus resultierend seiner Anatomie und Würde entsprechend korrekt Ausbilde um es zum glänzen bringen zu können, das Tier steht stets im Mittelpunkt. 

 
Es ist für ein harmonisches Miteinander unerlässlich, sich die Kunst, mit Pferden sinnvoll und verständlich umzugehen, anzueigenen, sowie das Verhalten und die Sprache der Pferde zu verstehen. 

Die richtige Sprache und Hilfengebung seitens des Menschen ist entscheidend für die Interpretation sowie die Lerndauer beim Pferd.

Man sollte stets danach streben bei Misserfolgen den Fehler bei sich zu suchen und dem Pferd das Lernen so leicht wie möglich zu machen und sich eine klare Zielsetzung und eine eindeutige sinnhafte Aufgabenstellung vor Augen führen.

Durch regelmäßige Wiederholung und gleichbleibende (Ampelprinzip und sich verfeinernder) Hilfengebung - z.B. mittels Schenkeldruck, Leitseil, Gerte - fügt das Pferd neue Bewegungen zu seinem persönlichen Repertoire hinzu.

Das angemessene, ruhige und konsequente Agieren des Menschen auf die jeweiligen Aktionen des Pferdes sind Fähigkeiten, die es sich anzueignen lohnt, wenn man regelmäßig in engerem Kontakt zu Pferden steht.

Das fein abgestimmte Timing des Trainers motiviert sein Pferd und wird so zum Schlüssel des Lernerfolges.

Für jedes Training sind emotionale Prägung, individuelle Talente, sowie rasse- und zuchtbedingte Eigenschaften entscheidend.

 „In the end, when you ask your horse to do something, he wants to do it, he likes to do it, he understands how to do it, and he does it.“

(Ray Hunt)

BODENSCHULE & ARBEIT AN DER HAND

 Nach dem Aufbau einer gesunden Mensch-Pferd-Beziehung steht dieses Kapitel am Anfang der Ausbildung für beide Seiten.

Basierend auf einer sinnvollen Gestaltung der Trainingseinheiten werden Grundlagen für das (spätere) Reiten erarbeitet

und eine Annäherung auf Augenhöhe erreicht.

Vom Führtraining (direktes Gefühl) über die Leitseilarbeit (Freiheit in Grenzen) und der Arbeit an der Hand (bis zur hohen Schule) bis hin zur Freiheitdressur und einer Kontrolle in schwierigen Situationen!

Fotos: Beispielreihe aus einem Baustein der TGT - Bodenschule am Leitseil!

Exkurs KORREKTURPFERDE

"Zu 90% ist oder war der Mensch das Problem!"

 

Als Korrekturpferd bezeichne ich Pferde, welche im Umgang mit dem Menschen größeren Nachholbedarf im Bereich Erziehung und Kommunikation haben, sich selbst und andere durch ihr Verhalten gefährden.

Körperliche Ursachen wie z.B. Schmerzen auf Grund einer fehlerhaften Ausrüstung oder mangelhafter Hufbearbeitung sind dabei ausgenommen. Es ist weiterhin wichtig zu unterscheiden zwischen gefährlichen Verhaltensweisen und gefährlichen Pferden.

Klassische Beispiele für eine notwendige Korrektur sind Pferde, die gefährliche Verhaltensweisen wie ausschlagen, beißen, steigen, buckeln, losreißen, überängstlichkeit, bedrängen, überrennen, usw. zeigen!

 

Die häufigsten Ursachen sind Verspannungen auf Grund eines mangelhaften Trainings!
Diese müssen sorgfältig aufgearbeitet werden, der Prozess ist meißt sehr langwierig!

 

Diese Pferd-Menschen-Paare benötigen individuelles und intensives Coaching, denn zum Einen ist sofortiges situationsabhängiges Handeln, zum Anderen eine langfristige Verhaltensänderung vonnöten.


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